Medienmitteilung: Mitwirkung zur Überbauungsordnung „Lerchenfeld Nord“

Mitwirkung der GRÜNEN Stadt Thun:
Die GRÜNEN begrüssen eine Überbauungsordnung „Lerchenfeld Nord“ (Ausbau Metzgereizentrum), jedoch mit der klaren Forderung, dass kein zusätzlicher Wald gerodet werden soll. Ist es notwendig, im Zeitalter der CO2-Debatte, dass Wald für grosszügige Verkehrs- und Parkplätze gerodet wird? Aus Sicht der GRÜNEN überwiegt das Interesse an der Walderhaltung. Verkehrs- und Parkflächen sind minimal zu halten und wenn notwendig sollen erforderliche Parkplätze unterirdisch erstellt werden. Zudem fehlt das Mobilitätskonzept für Pendler- und Anlieferungsverkehr. Die GRÜNEN fordern ein Mobilitätskonzept als Teil der Überbauungsordnung mit dem Ziel, dass kein Wald gerodet werden muss.

Die Fuss- und Velowegverbindung entlang der südlichen Perimetergrenze ist bestehend. Die Verbesserung dieser Fuss- und Veloverbindung zwischen Steffisburg, Thun und Uetendorf ist im Agglomerationsprogramm vorgesehen, wurde aber bisher nicht umgesetzt. Die in der ÜO geforderte minimale Breite des Fuss- und Radwegs von 2.20 m genügt den Anforderungen dieser wichtigen, regionalen Verbindung nicht. Die GRÜNEN fordern, dass in der Überbauungsordnung eine Mindestbreite von 3.0 m vorgeschrieben wird.

Weitere Infos
Gerhard Schuster, Präsident GRÜNE Stadt Thun, Lauenenweg 20, 3600 Thun,
Tel. 033 222 68 40, gerhard.schuster@gruene-thun.ch